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Dieses
Buch, erschienen im Highlights Verlag, ist im 1.00 € pro Buch geht als Spende an Bikers Helpline.
Ein Pilger im Motorradsattel Ist das Leben Stillstand oder Veränderung ? Veränderung, sagt Holger Janke. Er nimmt fünf Wochen Auszeit, fährt mit seiner Enduro auf dem historischen Jakobsweg von Hamburg über die Schweiz nach Santiago de Compostela und danach auf einer weiteren Zubringerroute über Frankreich zurück nach Hause. Auf dieser 7.000 Kilometer langen Reise erlebt er die ganze Bandbreite des Mottorradfahrens und des Pilgerns. In den Alpen durchnässt ihn der April-Regen, in den Pyrenäen verirrt er sich im Schnee, und die schmalen Wanderpfade vor Santiago de Compostella lehren ihn, das der Jakobsweg seine ganz eigenen Gesetze hat, und das der Motorradpilger trotz grobstolliger Enduroreifen manchmal nicht mehr weiterkommt. Auf einsamen Wegen durchstreift Holger Janke herrliche Gebirgsregionen, kommt durch pittoreske Städtchen, übernachtet in heimeligen Refugios, lernt wundervolle Menschen und vor allem sich selbst kennen. Dieses Buch handelt nicht ausschließlich vom Motorradfahren und vom Pilgern. Es handelt auch vom Leben. Von unserem Alltag, von unseren Gedanken, von unseren Wünschen und Sehnsüchten, aber auch von unseren Ängsten. Es ist ein Road-Book für Motorradfahrer, ein Reisebuch für Jakobsweg-Fans und ein Begleiter für - fast - jede Lebenssituation. (
Auszug aus der Rückseite des Bucheinbandes ) |
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Letztes Jahr
besuchten deutsche und russische Biker gemeinsam die Gräber „unserer“
Großväter, die als Feinde an der engsten Stelle der Newa gestorben waren. Leider
blieb für uns zu wenig Zeit Wir, Christiane
Kellner, Superintendentin aus Merseburg, andere deutsche Biker und ich trafen
„unsere Russen“ und unsere Deutschen Freunde auf dem Kyffhäuser. Auf ihrem Weg
von St. Petersburg hatten Die Motorradfreunde Wallichen geleiteten uns zum Erfurter Hauptfriedhof. Dort legten wir einen Kranz am sowjetischen Ehrenmal nieder und feierten eine Liturgie mit dem orthodoxen Erzpriester (und Biker) Wjatscheslaw Charinow. Für mich der erste Ort des Gedenkens auf dieser Reise. „Sir Uwe“ zeigte einem Teil der Gruppe Erfurt während die Anderen lieber gleich in Wallichen zusammen feierten. Langsam wuchsen wir zusammen. Bei glühender Hitze fuhren wir am nächsten Morgen nach Buchenwald – so manch Einer beschwerte sich und ahnte nicht dass er dies nur wenige Tage später bereuen sollte. Nach einem Gedenken an die dort Ermordeten ging die Reise weiter über Schloss Augustusburg nach Oberrabenstein. Die christlichen Motorradfahrer Sachsen (CMS e.V.) luden uns zu Speis und Trank. Wieder ein gelungener Abend. Bernd führte
uns bei Nieselregen zur Frauenkirche nach Dresden. Dort übernahmen Klaus Leroff
vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und seine Harley Freunde
perfekt die Rolle der Gastgeber. Nach einer Andacht in der Unterkirche mit
Führung und eine Kranzniederlegung in Zelthain, dem Ort an dem tausende
Kriegsgefangen starben fuhren wir nach Skasa.
Abends, am Lagerfeuer, nahm ich für ein paar Liedchen die Gitarre in die
Hand und reichte sie dann an unsere russischen Freunde weiter – was dann
geschah könnt Ihr Euch denken. Am leicht verkaterten nächsten Morgen Kranzniederlegung in Dresden, Zeltaufbau in Pirna und dann eine geniale Tour zu den schönsten Orten der sächsischen Schweiz. Leider hatte Klaus am Abend schlechte Neuigkeiten für uns – Dauerregen ! Und er hatte Recht am nächsten Tag schien die Sonne in Strömen. Wir fuhren trotzdem zum Gedenken zu den Seelower Höhen und anschließend zu unserem Quartier in der Nähe von Berlin. Unsere dortigen Gastgeber, Christ und Motorrad Berlin e.V. hatten Pech mit dem Wetter. Uns hatte der Bikerblues gepackte– nass, müde, geschafft. Wir saßen am Abend noch ein Weilchen zusammen und versuchten uns trocken zu legen. Sonntagmorgen
gab es einen schönen Gottesdienst im Berliner Dom mit dem Präses der EKD und
dann ein wenig sightseeing in Berlin. Am Abend fielen wir in einer Gaststätte eines
kleinen Campingplatzes in Zestow ein- und wir feierten schon wieder gemeinsam
! Montagmorgen
– es schüttet, die Abfahrt zum Treptower Park wurde ein ums andere Mal
verschoben. Wir haben es trotzdem geschafft und fuhren dann zum gelungen
Empfang in Schloss Bellevue. Wir beim Bundespräsidenten, vielleicht die
schönste Anerkennung für alle die zum Gelingen dieser Fahrt beigetragen haben.
Frieden von Unten und von Oben !
Dies war das
offizielle Ende unserer Tour – das Ende? Nein ! Zwei Freunde aus St. Petersburg
verlobten sich noch, wir wünschen Ihnen alles Gute !
Der letzte
Abend zeigte noch einmal, dass wir auch ohne gemeinsame Sprache Freunde werden
können.
Wir sind
zusammen gereist, wir haben zusammen gefeiert und wir haben gemeinsam der Toten
der sinnlosen Kriege gedacht. Weitere
Bilder gibt es hier, sie können in voller Auflösung heruntergeladen werden.
Diese Bilder sind von mir, Ihr dürft sie gerne verwenden. Thomas Tuch
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Kampagne von Bikers Helpline zum Jubiläumsjahr
In den ersten 10 aktiven Jahren von Bikers Helpline e.V.
gab es viele Gespräche mit Menschen, die eine Kurve nicht bekommen hatten
–entweder auf der Straße oder im Alltag. Aber das Motorrad als Einspurfahrzeug -auch mit einem dritten Rad versehen- hat seine eigenen Gesetzmäßigkeiten. Die Anforderungen an den Fahrer sind hoch. Kleine Fehler werden schnell -und meist hart- bestraft. |